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Wie entstand der Ventilkegel‑Montageautomat bei STAUFF?
Der Ventilkegel‑Montageautomat entstand als gezielte interne Neuentwicklung, um einen zentralen Montageschritt bei der weitestgehend automatisierten Herstellung von Messkupplungen langfristig abzusichern und zukunftsfähig aufzustellen. Statt auf eine externe Lösung zu setzen, entschied sich STAUFF bewusst dafür, die Anlage intern zu entwickeln und zu bauen – getragen von der Maschinenbaukompetenz des eigenen Werkzeugbaus am Standort Meinerzhagen und in enger Zusammenarbeit mit Fachabteilungen wie Montage und Industrial Engineering.
Dieses Projekt war nicht nur ein Ersatz bestehender Technik, sondern ein Pilot für standortübergreifenden internen Sondermaschinenbau. Ziel war es, eine Montagelösung zu schaffen, die exakt zu den eigenen Prozessen passt und aus dem realen Produktionsalltag heraus entwickelt wurde.
Warum eine neue Montagelösung notwendig wurde
Die Montage von Ventilkegeln für Messkupplungen der Baureihe STAUFF Test ist ein fester Bestandteil der internen Fertigung und damit ein kritischer Prozessschritt. Die bisher eingesetzte Anlage war über viele Jahre im Einsatz und zunehmend an ihre Grenzen gestoßen. Für STAUFF stellte sich daher nicht nur die Frage nach einem Ersatz, sondern nach der bestmöglichen Lösung für die eigenen Anforderungen.
Da intern bereits umfassende Erfahrung im Maschinen- und Anlagenbau vorhanden ist, wurde der Werkzeugbau Meinerzhagen früh als mögliche Umsetzungsoption betrachtet. In der Bewertung überzeugte der interne Ansatz durch ein tiefes Prozessverständnis und die Möglichkeit, die Anlage konsequent auf den tatsächlichen Montagebedarf auszulegen.
Vom Montagealltag zur Maschinenlösung: Entwicklung aus der Praxis
Ein zentrales Merkmal des Ventilkegel‑Montageautomaten ist seine Nähe zum Montagealltag. Bereits in der frühen Projektphase wurden Erfahrungen der Mitarbeitenden systematisch einbezogen. Rückmeldungen aus der täglichen Arbeit, bekannte Schwachstellen bestehender Abläufe und Anforderungen an Bedienung und Instandhaltung bildeten die Grundlage für die Auslegung der Anlage.
Diese enge Verzahnung von Praxis und Konstruktion führte dazu, dass nicht „für die Montage“, sondern aus der Montage heraus entwickelt wurde. Viele Entscheidungen im Detail orientierten sich daran, wie die Anlage später tatsächlich genutzt wird. Das Ergebnis ist eine Montagelösung, die den Prozess unterstützt, statt ihn vorzugeben.
Werkzeugbau Meinerzhagen als interner Maschinenbaupartner
Der Werkzeugbau Meinerzhagen übernahm in diesem Projekt die Rolle eines internen Maschinenlieferanten. Als Kompetenzzentrum für modulare Montagelinien entwickelt, baut, wartet und optimiert das Team dort Anlagen für manuelle, teilautomatisierte und vollautomatisierte Prozesse rund um die Montage von Schnellkupplungen. Zum Leistungsspektrum gehören neben Montageschritten auch prozessnahe Funktionen wie Prüfen und Kennzeichnen.
Diese breite Kompetenz ermöglichte es, auch den Ventilkegel‑Montageautomaten ganzheitlich zu denken. Konstruktion, Aufbau und spätere Optimierung wurden von Beginn an zusammengedacht. Gleichzeitig blieb das gesamte Prozess‑ und Maschinenwissen im Unternehmen – ein wesentlicher Vorteil für die langfristige Weiterentwicklung der Anlage.
Zusammenarbeit über Standorte hinweg als Erfolgsfaktor
Der Ventilkegel‑Montageautomat ist das Ergebnis enger Zusammenarbeit über Standortgrenzen hinweg. Das Industrial Engineering strukturierte das Projekt und schuf die Entscheidungsgrundlagen. Die Montage fungierte als interner Kunde und brachte ihre Anforderungen klar ein. Der Werkzeugbau setzte diese Anforderungen als ausführender Partner um.
Diese klare Rollenverteilung, kombiniert mit kurzen Abstimmungswegen und gegenseitigem Verständnis, war ein entscheidender Erfolgsfaktor. Statt klassischer Lieferanten‑Kunden‑Beziehungen entstand ein gemeinsames Projektverständnis mit einem klaren Ziel: eine tragfähige, praxisnahe Montagelösung.
Was dieses Projekt über die Maschinenbaukompetenz von STAUFF zeigt
Der Ventilkegel‑Montageautomat steht exemplarisch für die interne Maschinenbaukompetenz von STAUFF. Er zeigt, dass das Unternehmen in der Lage ist, eigene Montageprozesse nicht nur zu betreiben, sondern aktiv weiterzuentwickeln und zu automatisieren.
Besonders deutlich wird dabei der Mehrwert interner Lösungen: Know-how bleibt im Unternehmen, Anlagen sind passgenau auf die eigenen Prozesse zugeschnitten und Weiterentwicklungen können jederzeit aus eigener Kraft angestoßen werden. Der Ventilkegel‑Montageautomat ist damit nicht nur eine erfolgreiche Einzelanlage, sondern auch eine Blaupause für zukünftige Automatisierungsprojekte.
FAQs
Warum wurde der Ventilkegel‑Montageautomat intern entwickelt?
Weil STAUFF über die notwendigen Maschinenbau‑ und Prozesskompetenz verfügt und interne Teams die eigenen Montageprozesse besonders gut kennen. So konnte eine Lösung entstehen, die exakt auf den Bedarf der Produktion zugeschnitten ist.
Welche Rolle spielte der Werkzeugbau Meinerzhagen?
Der Werkzeugbau Meinerzhagen entwickelte und realisierte den Montageautomaten als interner Maschinenbaupartner. Seine Erfahrung mit modularen QRC‑Montagelinien war entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung.
Was machte dieses Projekt besonders?
Es handelte sich um ein standortübergreifendes Pilotprojekt, bei dem Montage, Industrial Engineering und Werkzeugbau erstmals in dieser Form zusammenarbeiteten.
Wie wurde der Montagealltag berücksichtigt?
Durch die frühe und systematische Einbindung von Rückmeldungen aus der Montage. Diese flossen direkt in die Auslegung und Gestaltung der Anlage ein.
Welche Bedeutung hat das Projekt für zukünftige Vorhaben?
Der Ventilkegel‑Montageautomat dient als Referenz für weitere interne Maschinenbauprojekte und zeigt, welches Potenzial in der frühen Einbindung interner Kompetenzen liegt.

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