Beitrag in der Betriebstechnik & Instandhaltung
Passend zum Thema gibt es in der Februar-Ausgabe des Magazins den Beitrag "Druckspeicher sicher im Blick":
Warum der richtige Vorspanndruck entscheidend ist
Hydrospeicher sind unverzichtbare Komponenten in hydraulischen Systemen. Sie stabilisieren den Druck im System, gleichen Lastspitzen aus und sichern im Notfall die Versorgung. Damit diese Funktionen zuverlässig greifen, ist eine Kennzahl entscheidend: der korrekte Stickstoff-Vorspanndruck.
Schon geringe Abweichungen können gravierende Folgen haben:
Zu niedriger Druck: Weniger Speicherkapazität, mehr Pumpenstarts, höherer Verschleiß, Risiko von Stillständen
Zu hoher Druck: Geringerer Ölspielraum, ungedämpfte Druckspitzen, mögliche Schäden an Maschinen
Fehlerhafte Druckverhältnisse: Gefahr von Membran- oder Blasenschäden bis hin zum Totalausfall
Ob Mobilhydraulik, Windenergie oder stationäre Systeme – für alle Hydraulikanlagen sind kontinuierliche und verlässliche Prüfungen unabdingbar.
Herausforderungen klassischer Prüfmethoden
Traditionelle Prüfungen sind zeitintensiv und greifen in den Speicher ein. Jede Messung verursacht einen kleinen, aber relevanten Druckverlust. Die Konsequenz: Betreiber prüfen seltener – oder verzichten ganz darauf. Das erhöht das Risiko von Ausfällen und ungeplanten Stillständen.
Der große Wandel: kontaktlose Drucküberwachung
STAUFF setzt auf ein neues Konzept:
Einmal montieren – dauerhaft überwachen.
Das System besteht aus:
Speicheradapter: Dauerhafte Montage am Gasanschluss, Füllventil bleibt nutzbar
RFID-Drucksensor: Kompakt, ohne Kabel oder Batterie, fest zugeordnet mit Seriennummer
Lesegerät: Aktiviert den Sensor per elektromagnetischem Feld, Datenübertragung ohne Druckverlust
Digitale Vorteile:
Automatische Speicherung von Gasdruck, Temperatur, Datum & Uhrzeit
Bis zu 15.000 Datensätze für Trendanalysen und Audits
Keine fehleranfällige manuelle Dokumentation
Praxisvorteile für Betreiber
Gerade bei vielen Hydrospeichern – z. B. in Stahlwerken, Prüfständen oder Windkraftanlagen – ergeben sich klare Vorteile:
Keine Druckverluste durch Messungen
Kürzere Prüfzeiten pro Speicher
Reduzierte Stillstandszeiten
Hohe Prozesssicherheit durch eindeutige Messstellen
Basis für zustandsorientierte Instandhaltung
Früherkennung kritischer Speicher
Das Ergebnis: mehr Anlagenverfügbarkeit, weniger Aufwand, bessere Nachweisführung.
Ein kleiner Sensor mit großer Wirkung
Was früher eine zeitintensive Routine war, lässt sich heute kontaktlos, präzise und ohne Eingriff ins System erledigen. Diese Technologie macht Hydrospeicher sicherer und schafft die Grundlage für datenbasierte Wartungskonzepte – ein smarter Schritt nach vorn für Betreiber mit hohen Effizienzansprüchen.
FAQs
Wie funktioniert die kontaktlose Drucküberwachung bei Hydrospeichern?
Die RFID-Technologie ermöglicht eine berührungslose Messung des Stickstoff-Vorspanndrucks. Ein Lesegerät aktiviert den Sensor per elektromagnetischem Feld und überträgt die Daten ohne Druckverlust – ideal für zustandsorientierte Instandhaltung.
Welche Vorteile bietet RFID-Sensorik für die Wartung von Hydrospeichern?
Keine Druckverluste bei der Messung
Kürzere Prüfzeiten
Digitale Dokumentation für Audits und Trendanalysen
Grundlage für datenbasierte Wartungskonzepte
Welche Daten werden bei jeder Abfrage gespeichert?
Gasdruck, Temperatur, Datum, Uhrzeit sowie die eindeutige Sensor-ID. Diese Daten können für Analysen, Audits und Predictive Maintenance genutzt werden.
Kann das System in bestehende hydraulische Anlagen integriert werden?
Ja, die Adapter sind für Blasen- und Membranspeicher geeignet und lassen das serienmäßige Füllventil unverändert nutzbar. Damit ist die Nachrüstung einfach und sicher.
Für welche Branchen ist die Lösung besonders interessant?
Die Technologie eignet sich für Betreiber mit vielen Hydrospeichern, z. B. in Stahlwerken, Prüfständen, Pressen, Windkraftanlagen und der Mobilhydraulik.

Newsletter Subscription
Receive automatic e-mail notifications about new posts on the STAUFF Blog






