Ein kleines Fundstück mit größerer Bedeutung
Ein unscheinbarer Fund kann viel mehr erzählen, als es auf den ersten Blick scheint. Genau das zeigt die Geschichte einer alten Mustertafel mit STAUFF Schellen, die bei unserem Kunden Schlie Hydraulik in Hamburg entdeckt wurde.
Die Tafel hing offenbar über viele Jahre hinweg im Lager – gezeichnet von der Zeit, aber noch immer vollständig und im Grunde unversehrt. Die kurze Nachricht dazu war ebenso schlicht wie bemerkenswert:
„Scheint so, als wenn wir schon lange Kunde sind, bestimmt schon 40–50 Jahre alt.“
Ein Fund, über den wir uns bei STAUFF sehr gefreut haben. Wir nehmen ihn zum Anlass, unseren Kunden Schlie Hydraulik einzuladen und das alte Musterstück gegen ein aktuelles zu tauschen.
Wie aus einem Fundstück ein persönlicher Austausch wurde
Am 11. Juni kam es schließlich zu einem Besuch am Standort in Werdohl, bei dem Vertreter beider Unternehmen zusammenkamen. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur die Übergabe der alten Mustertafel, sondern vor allem der persönliche Dialog.
Die Tafel wurde von Kundenseite übergeben und im Gegenzug durch eine aktuelle Mustertafel ersetzt. Im Bergleich beider Tafeln wird auch der erhebliche Ausbau des STAUFF Produktprogramms in den vergangenen Jahrzehnten deutlich sichtbar.
Dieser Austausch steht sinnbildlich für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit: Bestehendes wird gewürdigt, während gleichzeitig neue Impulse gesetzt werden.
Der Termin diente nicht nur der Übergabe, sondern auch dem Ausbau der Zusammenarbeit und dem Austausch über zukünftige Themen. Vor allem im Bereich STAUFF Connect konnten hier Potentiale erkannt werden.
Beteiligt waren unter anderem (v.l.n.r.):
Andreas Biesterfeldt und Ralf Welzel von Schlie Hydraulik
Arend Wiebe aus dem Vertrieb von STAUFF
Andreas Toporowsky als Produktmanager Connect
Was die Mustertafel über Qualität und Langlebigkeit von STAUFF zeigt
Die Mustertafel lässt sich zeitlich in die späten 1970er Jahre einordnen, konkret auf etwa 1978. Diese Einordnung ergibt sich unter anderem aus dem damaligen STAUFF Unternehmenslogo sowie der Farbgebungder Schellen.
Zu dieser Zeit wurden noch unterschiedliche Farbkennzeichnungen verwendet:
Grün für metrische Ausführungen
Braun für Rohrzoll
Blau für englisches Zollsystem
Erst später wurde diese Differenzierung zugunsten einer einheitlichen Farbgebung aufgegeben.
Dass diese Tafel heute noch existiert und die Produkte darauf klar erkennbar sind, ist mehr als ein Zufall. Es zeigt, dass die zugrunde liegenden Lösungen auf Langlebigkeit ausgelegt waren – und sind.
Solche Beispiele machen Qualität greifbar. Sie zeigen, dass sich Aussagen zur Beständigkeit nicht nur theoretisch formulieren lassen, sondern auch über Jahrzehnte hinweg nachvollziehbar bleiben.
Warum ist die Schelle grün?
Wie in diesem Beitrag zu sehen ist, hat die Farbgebung unserer Schelle eine Evolution durchlebt. Wie sie zu ihrem typischen STAUFF-Grün gekommen ist und was noch dahintersteckt erfahren Sie in unserem Blogbeitrag
STAUFF Ende der 1970er Jahre – ein Blick zurück
Die Mustertafel gibt gleichzeitig einen Einblick in eine frühere Phase der Unternehmensentwicklung.
Ende der 1970er Jahre war STAUFF bereits international aktiv, wenn auch noch mit einem deutlich fokussierteren Portfolio. Der Hauptsitz befand sich in Werdohl in der Neustadtstraße.
Das Produktspektrum umfasste in erster Linie:
STAUFF Schellen
Rohrdurchführungen
Tank-Einfüllstutzen aus Kunststoff
Der Umsatz lag umgerechnet bei etwa 5 bis 6 Millionen Euro, während der Vertrieb bereits in rund 20 Länder weltweit erfolgte. Dazu gehörten unter anderem Märkte in Europa, Japan, Südafrika sowie erste Niederlassungen in den USA, Großbritannien und Australien.
In dieser Phase war STAUFF noch stark als Komponentenhersteller positioniert. Die Entwicklung hin zu einem umfassenden Vollsortimentler für Hydrailik-Leitungstechnik aus eigener Herstellung erfolgte erst in den folgenden Jahrzehnten.
Warum solche Begegnungen mehr als Symbolik sind
Begegnungen wie diese gehen über einen rein symbolischen Charakter hinaus. Sie zeigen, wie wichtig der persönliche Austausch im industriellen Umfeld ist.
Die Übergabe der Mustertafel und der direkte Dialog verdeutlichen, dass Zusammenarbeit auf mehreren Ebenen stattfindet: technisch, unternehmerisch und vor allem partnerschaftlich.
Dabei geht es nicht nur um Produkte oder einzelne Projekte, sondern um eine langfristige Perspektive. Lösungen entwickeln sich weiter, Anforderungen verändern sich – die Basis bildet jedoch eine Zusammenarbeit, die über Jahre hinweg gewachsen ist.
Gleichzeitig wird deutlich, wie sich STAUFF selbst weiterentwickelt hat: von einem spezialisierten Hersteller einzelner Komponenten zu einem breit aufgestellten Partner mit globaler Präsenz.
Das kleine Fundstück aus Hamburg steht damit letztlich für etwas Größeres: für Kontinuität, Entwicklung und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft.
FAQs
Wie alt ist die gefundene STAUFF Mustertafel?
Die Mustertafel lässt sich auf etwa 1978 datieren. Hinweise darauf liefern das damalige Logo sowie die farbliche Kennzeichnung der Schellen.
Warum ist die Mustertafel ein besonderes Beispiel für Qualität?
Weil sie nach mehreren Jahrzehnten noch vollständig erhalten und ihre Funktion sowie Struktur klar erkennbar sind. Sie macht die Langlebigkeit der Produkte sichtbar.
Was ist bei dem Treffen in Werdohl passiert?
Die alte Mustertafel wurde von Kundenseite übergeben und gegen eine aktuelle Version ersetzt. Gleichzeitig fand ein persönlicher Austausch zur weiteren Zusammenarbeit statt.
Was zeigt diese Geschichte über die Zusammenarbeit mit Kunden?
Sie zeigt, dass Partnerschaften in der Industrie langfristig wachsen und durch persönliche Kontakte gepflegt werden.
Welche Produkte hat STAUFF in den 1970er Jahren angeboten?
Das Portfolio bestand vor allem aus Schellen, Rohrdurchführungen und Kunststoffkomponenten wie Tank-Einfüllstutzen.
Wie hat sich STAUFF seitdem entwickelt?
Vom Komponentenhersteller hat sich STAUFF zu einem international tätigen Unternehmen mit einem breiten Portfolio an Systemlösungen entwickelt.

Newsletter Anmeldung
Jetzt anmelden und keine neuen Beiträge mehr verpassen!







